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Familienname nach der Scheidung

Wie kann ich den Namen vor der Eheschließung (meist den Mädchennamen) wieder annehmen?

Nach einer Scheidung stellt sich oftmals die Frage, ob der Geburtsname wieder angenommen oder der bisherige Ehename beibehalten werden soll. Für manche geschiedene Eheleute gibt es gute Gründe, den Ehenamen beizubehalten, insbesondere wenn Kinder aus der Ehe hervorgegangen sind und der Nachname der Kinder derselbe sein soll wie der eigene Name. Häufig hat man (bzw. häufiger die Frau) sich nach einer längeren Ehe an den Ehenamen gewöhnt oder findet diesen schöner als den eigenen „Mädchennamen“. Wer nichts unternimmt behält den Ehenamen auch nach der Scheidung.

Grundsätzlich ist es jedoch nach den gesetzlichen Bestimmungen kein Problem, den früheren Namen wieder anzunehmen. Den entsprechenden Antrag hierfür stellen Sie nach der Scheidung beim Standesamt.

In jedem Fall müssen Sie damit warten, bis Ihnen der Scheidungsbeschluss mit Rechtskraftvermerk vorliegt. Weiter benötigen Sie einen Personalausweis oder Reisepass und eine beglaubigte Abschrift aus dem als Eheregister fortgeführten Familienbuch.

Grundsätzlich ist gem. § 41 Abs. 2 Satz 1 Personenstandsgesetz (PStG) dasjenige Standesamt für die Namensänderung nach der Scheidung zuständig in dessen Zuständigkeitsbereich in Deutschland geheiratet wurde, bei dem das Familienbuch geführt wird.

Wer dort nicht mehr wohnt, kann die Namensänderung auch beim Standesamt seines neuen Wohnsitzes beantragen, das dann den Antrag weiterleitet. Bei einer Heirat im Ausland, ist ebenfalls das Standesamt des jetzigen Wohnsitzes zuständig. Ansonsten ist zuletzt das Standesamt Berlin I zuständig. Dasselbe gilt auch bei der Aufhebung der Lebenspartnerschaft.